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 Giftige Zimmerpflanzen

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Tini
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BeitragThema: Giftige Zimmerpflanzen   So Jan 29, 2012 8:31 pm

Alpenveilchen

Beschreibung und Herkunft:

Das Alpenveilchen zählt zu den beliebtesten Topfpflanzen.
Es blüht in den Farben rot, rosa und auch in weiß. Die 5 Blütenblätter einer Blüte sind nach hinten gebogen und sitzen auf etwa 20 cm langen Stengeln. Die Blütezeit ist von August - April.
Die Laubblätter sind herzförmig und gezeichnet.
Die Pflanze kommt aus Kleinasien.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Vor allem in der Knolle des Alpenveilchens finden sich Triterpensaponine, unter anderem das Cyclamin.
Bereits 0,2 g der Knolle lösen erste Vergiftungserscheinungen aus und 8 g gelten als tödliche Dosis!
Die Symptome sind Übelkeit und Erbrechen, Schweißausbrüche sowie starke Magenbeschwerden mit Durchfällen . Weiterhin kommt es zu Kreislaustörungen und bei tödlichen Dosen erfolgt Atemlähmung.
Der Saft wirkt auch äußerlich entzündlich auf die Haut und auf die Augen. Im Mittelmeergebiet werden die giftigen Knollen zum Fischfang verwendet.

Tiergiftig:
Alpenveilchen kann auf folgende Tierarten giftig wirken: Hunde, Katzen, Hasen, Kaninchen und andere Nager (Meerschweinchen, Hamster) und Vögel. Vergiftungsverlauf ist ähnlich wie beim Menschen.


Amaryllis (Ritterstern)

Beschreibung und Herkunft:

Der Ritterstern ist eine Zwiebelpflanze mit trichterförmigen, nickenden Blüten. Die Farbe der Blüten ist rot, rosa und auch weiß, mitunter sind sie auch gestreift. Sie stehen auf einem Stiel, der 50 - 90 cm hoch werden kann, die Blüten erreichen einen Durchmesser von 12 cm.
Die Laubblätter des Rittersterns sind von der Form her schmal.
Die Pflanze kommt aus den peruanischen Anden.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Ritterstern enthält vorwiegend in der Zwiebel, aber auch sonst in der ganzen Pflanze verschiedene Alkaloide, Hauptwirkstoff ist das Lycorin. Die Pflanze gilt als stark giftig.
Die Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit und Erbrechen, starker Schweißausbruch, erhöhter Speichelfluß, Benommenheit und Durchfall. Es kann auch zur Schädigung der Nieren sowie zu Lähmungen kommen.
Durch den Kontakt mit der Pflanze können sich auch Hautreizungen einstellen.
Familien mit Kindern sollten diese Pflanze nicht halten.

Tiergiftig:
Die Ritterstern ist giftig für Hunde und Katzen, Kaninchen, Hasen und andere Nager, wie Hamster, Meerschweinchen sowie für Vögel. Vergiftungsverlauf ist ähnlich wie beim Menschen, zusätzlich kann es noch zu Herzrhythmusstörungen kommen.


Aronkelch (Zimmercalla)

Beschreibung und Herkunft:

Die Blüte besteht aus einem weißen Hüllblatt, daß den Blütenkolben umgibt.
Ihre Laubblätter sind pfeilförmig und die Stiele der Pflanze dickfleischig.
Aronkelch wird bis zu 80 cm hoch und blüht von Januar - Mai.
Er in Südafrika beheimatet.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Pflanze enthält Scharfstoffe.
Die Vergiftungssymptome sind Übelkeit, Erbrechen, Brennen im Mund sowie Magen- und Darmbeschwerden.
Blätter und Wurzeln können äußerlich entzündlich auf die Haut wirken und Blasen verursachen.

Tiergiftig:
Aronkelch wirkt giftig bei Hunden und Katzen sowie bei Nagern, wie Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamstern, etc. sowie für Vögel. Die Symptome sind starker Speichelfluß, Schleimhautreizungen, Erbrechen und Durchfall sowie Schluckbeschwerden.


Azalee

Beschreibung und Herkunft:

Azaleen blühen meist rot bis rosa. Die Blüten sind glockig oder trichter-förmig und sie stehen gewöhnlich in Doldentrauben. Die Laubblätter sind oval und ledrig.
Die Pflanzen wachsen buschig und haben oft einen kleinen Stamm. Es gibt sie in mannigfaltigen Zuchtformen zu kaufen.
Die Stammform kommt aus China.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Azaleen enthalten, wie auch die freiwachsenden Rhododendronarten Acetylandromedol. Die Symptome einer Vergiftung sind Übelkeit, Erbrechen, Entzündungen von Magen und Darm mit Durchfällen und Krämpfen. Es kommt zum Kribbeln der Haut, zu Schweißausbrüchen und zu verlangsamter Herztätigkeit sowie zu Störungen des Herzschlages.

Tiergiftig:
Azalee wirkt giftig auf Hunde und Katzen, auf Nager (Hasen, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen) und auf Vögel. Eine Vergiftung zeigt sich in Erbrechen, Speichelsfluß, Durchfall, Zittern, Krämpfen, schwachem Puls sowie langsamem und angestrengtem Atmen. Die Tiere leiden auch unter Depressionen.



Quelle: http://www.botanikus.de/Botanik3/Tiere/Hunde/hunde.html
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BeitragThema: Re: Giftige Zimmerpflanzen   So Jan 29, 2012 8:34 pm

Baumfreund /Philodendron-Arten

Beschreibung und Herkunft:

Bei den Philodendron-Arten handelt es sich meist Kletterpflanzen (Ausnahmen sind Philodendron bipinna-tifidium und P. selloum).
Die Blattformen sind entsprechend den Arten und dem Alter der Pflanze verschieden, mal herz-, mal pfeilförmig und auch tief eingeschnitten. Die Blüten bestehen aus einem Hüllblatt (Spatha), das auch nach der jeweiligen Art weiß, gelb oder rot gefärbt ist und einem Blütenkolben.
Philodendron stammt aus dem tropischen Amerika.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Pflanzen enthalten aroinähnliche Scharfstoffe und Kalziumoxalat, das mittels Schießzellen Verletzungen der Haut verursachen kann.
Äußerlich wirken die Giftstoffe reizend auf die betroffenen Hautpartien und, falls betroffen, auch auf die Augen.
Innerlich aufgenommen kommt es zu Brennen im Mund und zum Anschwellen der Schleimhäute und der Zunge. Es stellen sich Übelkeit, Erbrechen sowie Magen- Darmbeschwerden mit Durchfall ein; auch sind Erregung und Krämpfe möglich.

Tiergiftig:
Philodendron ist giftig für Hunde und Katzen, Hasen und Kaninchen, vermutlich auch für andere Nager, wie Meerschweinchen und Hamster. Er wirkt auch giftig auf Vögel. Vergiftungserscheinungen sind starker Speichelfluß, Erbrechen, Durchfall, Zittern, Unruhe. Bei Katzen kann es zu einer Schädigung der Nieren kommen.


Begonie, Schiefblatt

Beschreibung und Herkunft:

Begonien sind durch verschiedenste Kreuzungen recht vielgestaltig, zeichnen sich aber durch einen asymmetrischen, somit schiefen Blattaufbau aus. Es gibt sie mit roten, orangen, weißen und rosafarbenen Blüten. Ihre Heimat sind subtropische Gebiete und Regenwälder, sie gedeihen bis zu einer Höhe von 4000 Metern. Auf der Erde gibt es ca. 800 Arten.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Es gibt sowohl giftige, wie auch ungiftige Begoniearten. Zu den giftigen ´zählen unter anderem Begonia gracilis und Begonia rex. Die Hauptwirkstoffe sind Calciumoxalate und Oxalsäure.
Eine Vergiftung kann sich zeigen in Reizung der Schleimhäute, vermehrter Harnausscheidung, Erbrechen und Durchfall. Die Durchfälle können teils recht stark und auch blutig sein.

Tiergiftig:
Begonien können giftig sein für Pferde, Hunde und Katzen, Hasen, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen und andere Kleinsäuger sowie für Vögel. Die Symptome sind Erbrechen und Durchfall. Blutiger Durchfall ist nach der Aufnahme von der Knollenbegonie zu erwarten.


Bogenhanf

Beschreibung und Herkunft:

Die Blätter des Bogenhanfs sind schwertförmig, bilden eine Rosette und haben hellgrüne Flecken. Die Pflanze wird bis zu 1 m hoch.
Die Blüten verströmen einen starken Duft und sind gelblich. Die Pflanze kommt allerdings nur selten zur Blüte.
Ihre Heimat ist das tropische Afrika.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Der Bogenhanf enthält giftige Saponine.
Die Symptome einer Vergiftung sind Übelkeit und Erbrechen sowie Krämpfe und Durchfall. Die Giftstoffe sind auch in der Lage das Blut zu zersetzen.

Tiergiftig:
In Tierversuchen hat die Pflanze auf Ratten und Mäuse tödlich gewirkt. Giftig ist sie auch für Hunde, Katzen, Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster.


Buntwurz, Kaladie

Beschreibung und Herkunft:

Die Buntwurz ist eine Knollenpflanzen und hat langgestielte pfeilförmige Blätter, mit dunkelgrünen Blattnerven. Die Blätter haben weiße oder rote Flecke. Die Blüte ist ein weißlichgelber Kolben mit einem grünen Hochblatt. Buntwurz blüht von April - Mai.
Ihre Heimat ist das tropische Amerika.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Alle Teile der Pflanze enthalten Calciumoxalat und scharfen Pflanzensaft.
Werden größere Mengen der Pflanze zu sich genommen kann es zu Darmentzündungen kommen. Die für Kinder toxische Menge ist natürlich geringer, als die der Erwachsenen.

Tiergiftig:
Die Buntwurz wirkt giftig auf Hunde und Katzen, Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und andere Nager sowie auch auf Vögel. Vergiftungserscheinungen sind starker Speichelfluß, Erbrechen, Durchfall, und Schluckbeschwerden.



Quelle: http://www.botanikus.de/Botanik3/Tiere/Hunde/hunde.html
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BeitragThema: Re: Giftige Zimmerpflanzen   So Jan 29, 2012 8:43 pm

Christusdorn

Beschreibung und Herkunft:

Der Christusdorn wächst als Strauch und wird bis 90 cm hoch. Wie sein Name schon sagt, trägt er Dornen.
Die Blüten sind rot und stehen in Dolden. Sie haben jeweils nur 2 Blütenblätter. Die Blütezeit ist von November - April.
Die Pflanze trägt ovale, hellgrüne Laubblätter.
Der Christusdorn hat seine Heimat in Madagaskar.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Die Pflanze enthält in ihrem Milchsaft Triterpene und Diterpenester.
Eine Vergiftung zeigt sich durch Kopfschmerzen und Benommenheit. Es kann auch zum Schock und zur Schädigung der Nieren kommen.

Tiergiftig:
Der Christusdorn ist giftig für Hunde und Katzen sowie für Nager, wie Hasen, Kaninchen, Hamster und Meerschweinchen. Symptome einer Vergiftung sind Reizung der Magenschleimhaut, Magenbeschwerden und Koliken. Kommen die Augen der Tiere mit dem Milchsaft in Berührung, kann es zu zeitweiser Blindheit kommen.


Clivia,Riemenblatt, Klivie

Beschreibung und Herkunft:

Das Riemenblatt trägt rote, glockenförmige Blüten mit auffällig hervortretenden Staubblättern. Die Blüten stehen in einer Dolde.
Die Laubblätter sind riemenförmig, die Pflanze wird 50 - 80 cm hoch.
Ihre Heimat ist Südafrika.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Der Hauptwirkstoff ist das Alkaloid Lycorin.
Die Symptome einer Vergiftung mit dem Riemenblatt sind Übelkeit, Erbrechen, erhöhter Speichelfluß sowie Schweißausbrüche und Durchfall.
Ferner kann es zur Schädigung der Niere und zu Lähmungen kommen.
Auch der Kontakt mit der Pflanze kann äußerlich zu Reizungen der Haut führen.
Familien mit Kinder ist es abzuraten diese Pflanze zu halten.

Tiergiftig:
Das Riemenblatt ist für Hunde und Katzen giftig. Der Vergiftungsverlauf ist Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall, nehmen die Tiere größere Mengen auf, kann es zu zentralen Lähmungen kommen.


Drachenbaum (Dracaena drago Drachenbaumgewächse)

Beschreibung und Herkunft:

40 Drachenbaumarten gibt es auf der Erde; sie wachsen in den afrikanischen Äquatorgebieten und in Asien. Dracaeno drago findet man wild häufig auf den Kanarischen Insel, er wird bis zu 10 m hoch. Bei uns wird er als Zimmerpflanze gehalten. Die Blätter sind immergrün, haben unscheinbare Blüten und orangefarbige Früchte.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Pflanze enthält Saponine, ist aber für den Menschen nicht gefährlich.

Tiergiftig:
Drachenbaum ist nur leicht giftig für Hunde und Katzen sowie für Hasen und Kaninchen. Bei Katzen wurden nach Aufnahme der Blätter Durchfälle beobachtet.


Quelle: http://www.botanikus.de/Botanik3/Tiere/Hunde/hunde.html
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BeitragThema: Re: Giftige Zimmerpflanzen   So Jan 29, 2012 8:48 pm

Efeutute

Beschreibung und Herkunft:

Die Efeutute ist ein Kletterstrauch mit ovalen, zugespitzten Blättern. Sie sind dunkelgrün und haben weiße, unregelmäßige Flecken.
Die Efeutute bildet als Zimmerpflanze keine Blüte.
Die Art Scindapsus aureus stammt von den Salomoninseln und S. pictus aus Indonesien.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Pflanzen enthalten aroinähnliche Scharfstoffe und Kalziumoxalat, das, wie bei den anderen Aronstabgewächsen auch, zu Verletzungen der Haut führen kann.
Die Symptome sind äußerlich Entzündungen der betroffenen Hautpartien sowie der Augen.
Innerlich bewirkt die Vergiftung zuerst Brennen und Anschwellen der Schleimhäute im Mund und der Zunge. Es erfolgt Übelkeit, Erbrechen, Magen- Darmbeschwerden mit Durchfall sowie Krämpfe.

Tiergiftig:

Die Efeutute wirkt giftig auf Hunde und Katzen, Nager, wie Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und auf Vögel. Die Symptome einer Vergiftung sind Speichelfluß, Erbrechen und Durchfall sowie Schluckbeschwerden.


Einblatt

Beschreibung und Herkunft:

Auffällig an dieser Pflanze ist die Blüte. Sie besteht aus einem weißen Hüllblatt, Spatha genannt, das den gelblichen Blütenkolben umgibt.
Die Laubblätter sind langgestielt und länglich oval.
Die Pflanze wird etwa 30 cm hoch und blüht oft zweimal im Jahr, nämlich im Frühjahr und im Herbst.
Ähnliche Arten sind Spathiphyllum floribundum und S. cannifolium.
Das Einblatt stammt aus Kolumbien und Venezuela.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Die Pflanze enthält Scharfstoffe wie der Aronstab.
Die Giftstoffe bewirken Reizungen auf der Haut in Form von Brennen und Entzündungen.
Die gleichen Symptome sind auch bei innerer Aufnahme festzustellen. So kommt es zu Reizungen und zum Anschwellen der Schleimhäute sowie zu Magen- und Darmbeschwerden mit Krämpfen.

Tiergiftig:
Das Einblatt ist giftig für Hunde und Katzen, für Nager, wie unter anderem Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster sowie für Vögel. Vergiftungserscheinungen sind starker Speichelfluß, Erbrechen, Durchfall, und Schluckbeschwerden.


Fensterblatt (Monstera spec. Aronstabgewächse)

Bestimmungsmerkmale:

Das Fensterblatt fällt durch seine großen und stark eingeschnittenen Blätter auf. Sie werden 40 - 120 cm lang und haben lange Stiele.
Es blühen nur ältere Pflanzen. Die Blüte besteht aus einem weißen Hüllblatt (Spatha) und einem gelben Blütenkolben. Das Fensterblatt stammt aus Mexico.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Das Fensterblatt enthält Scharfstoffe, ähnlich dem Aronstab und Kalziumoxalat-Nadeln. Wie bei der Dieffenbachie können die Nadeln und die Giftstoffe beim Berühren der Pflanze herausschießen und so zu Verletzungen der Haut führen.
Äußerlich kommt es zu Hautentzündungen und zu Entzündungen der Augen. Innerlich bewirken die Stoffe Reizungen der Schleimhäute und der Zunge in Form von Anschwellen und Brennen. Dies kann Schluckbeschwerden und Sprach-behinderung zur Folge haben. Die weiteren Symptome zeigen sich in Übelkeit, Erbrechen und Magen- und Darmbeschwerden.

Tiergiftig:

Fensterblatt ist giftig für Hunde und Katzen, Nager, wie z. B. Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster sowie für Vögel. Die Symptome einer Vergiftung sind starker Speichefluß, Erbrechen, Durchfall, und Schluckbeschwerden.


Ficus-Arten, Birkenfeige, Gummibaum

Beschreibung und Herkunft:

Alle Ficus-Arten führen einen weißen Milchsaft und haben ganzrandige Blätter, die wechselständig stehen.
Recht bekannt ist die Birkenfeige, Ficus benjamini, mit grünen, aber auch weißbunten Blättern. Ihre Heimat ist Indien. Der allseits bekannte Gummibaum, Ficus elstica, hat seine Heimat in den Tropen und Suptropen.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Pflanzen enthalten im Milchsaft Harz, Kautschuk, Furocumarine und flavonoide Verbindungen.
Nach Aufnahme von Ficus-Blättern kann es zu Erbrechen und Bauchschmerzen kommen. Ficus-Arten gelten für Menschen nur als leicht giftig.

Tiergiftig:
Ficus-Arten sind giftig für Katzen und Hunde sowie für Vögel. Vergiftung zeigt sich in Erbrechen und Durchfall und Schleimhautreizungen. Viele Vögel haben problemlos am Ficus geknabbert, allerdings sollte man die Pflanze dennoch außerhalb der Reichweite von Vögeln aufstellen, denn Lähmungen und auch Tod ist nicht auszuschließen. Ein Zwerghase starb nachdem er 3-4 Blätter von Ficus pumila gefressen hatte. Die Gummibaumblätter zeigten in Tierversuchen mit Ratten und Mäusen keine toxische Wirkung.


Flamingoblume

Beschreibung und Herkunft:

Die Blüten der Flamingoblumen bestehen, wie die der anderen Aronstabgewächse auch, aus einem Hüllblatt, der Spatha und einem Blütenkolben. Die Hüllblätter sind entsprechend der Art rot, rosa, gelb oder weiß und die Kolben rot oder orange, gelb oder auch weiß und teilweise wie eine Spirale gedreht. Die Blüten sind wachsartig überzogen und sitzen an langen Stengeln.
Die Laubblätter haben eine ovale, längliche Form.
Flamingoblumen stammen aus dem tropischen Amerika.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Die gesamten Pflanzen enthalten den Scharfstoff Aroin sowie Kalziumoxalat-Nadeln, die bei Berührung herausschießen können und so zu Verletzungen der Haut führen.
Äußerlich kommt es zu Entzündungen der betroffenen Stellen und der Augen.
Innerlich aufgenommen bewirken die Giftstoffe Brennen und Anschwellen der Zunge sowie der Mundschleimhäute. So hat der Patient auch Schluckbeschwerden und Sprachstörungen. Die weiteren Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Magen- Darmbeschwerden mit Durchfällen und Krämpfen; auch Erregungen und Lähmungen sind möglich.

Tiergiftig:
Die Flamingoblume wirkt giftig auf Hunde und Katzen, Nager, wie z. B. Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster sowie auf Vögel. Die Symptome einer Vergiftung starker Speichefluß, Erbrechen, Durchfall, und Schluckbeschwerden.



Quelle: http://www.botanikus.de/Botanik3/Tiere/Hunde/hunde.html
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BeitragThema: Re: Giftige Zimmerpflanzen   So Jan 29, 2012 8:50 pm

Kolbenfaden (Aglaonema commutatum Aronstabgewächse)

Beschreibung und Herkunft:

Kolben faden wächst bis zu 50 cm hoch. Er trägt wechselständige, längliche Blätter. Sie sind grün und haben silbergraue oder weiße Flecken. Die Blüte ist ein weißer Blütenkoben, den ein weißes Hüllblatt umgibt. Die Beeren sind gelb, orange oder rot. Kolbenfaden gehört zu den Pflanzen, die die Luft verbessern können.
Der Kolbenfaden stammt aus den Wäldern Indonesiens; sie wächst bei uns nur als Zimmerpflanze.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die gesamte Pflanze ist giftig und in ihren Giftstoffen und Wirkung mit dem Aronstab vergleichbar.
Beim Berühren der Pflanze kann es zu Hautrötung und Entzündungen kommen. Eine Vergiftung bei innerer Aufnahme zeigt sich durch Entzündungen der Mundschleimhäute und Anschwellen der Lippen, auf der Zunge und im Rachen kommt es zu schmerzhaftem Brennen. Es können sich unregelmäßiger Herzschlag, Krämpfe und innere Blutungen einstellen.

Tiergiftig:
Kolbenfaden ist giftig für Hund und Katze sowie für Nager, wie Hasen, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen, etc. sowie für Vögel. Die Symptome sind Erbrechen und Durchfall, Speichelfluss, Krämpfe, Blutungen am Zahnfleisch, Magen, Darm und Uterus, Herzrhythmusstörungen. Auch kann es zu Leber- und Nierenschäden kommen.


Korallenbäumchen

Beschreibung und Herkunft:

Das Korallenbäumchen ist ein kleiner Baum oder Strauch, der im Sommer weiße, sternförmige Blüten hervorbringt. Danach bilden sich leuchtend rote, kugelige Früchte.
Die Blätter des Korallenbäumchens sind gestielt und von der Form her lanzettlich. Die Zweige der Pflanze sind ebenfalls grün gefärbt.
Das Bäumchen wächst 50 - 100 cm hoch.
Die Heimat der Pflanze ist Südamerika.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Die gesamte Pflanze enthält als Hauptwirkstoff das Solanocapsin.
Die roten Beeren können für Kinder gefährlich werden und gerade Familien mit Kleinkindern sollten diese Pflanze außer Reichweite halten.
Die Vergiftungssymptome sind Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, die Pupillen erweitern sich und der Patient wird schläfrig. Im Extremfall kann es zur Atemlähmung kommen.

Tiergiftig:
Das Korallenbäumchen ist giftig für Hunde und Katzen, Nager, wie Hasen und Kanincgen, Hamster und Meerschweinchen und für Vögel. Die Symptome einer Vergiftung zeigen sich durch Erbrechen, Durchfall sowie Magen- und Darmbeschwerden.


Kroton (Codiaeum variegatum Wolfsmilchgewächse)

Beschreibung und Herkunft:

Die Laubblätter des Kroton sind vielfältig gefärbt. So erscheinen sie mit grünen, gelben, orangeen und roten Mustern. Die Form der Blätter ist gelappt und auch riemenförmig.
Die Blüten sind unscheinbar. Die Pflanze führt einen farblosen Saft und wird im Zimmer bis zu 1 m hoch.Die Heimat des Kroton ist Indien und Malaysia.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Der Pflanzensaft enthält giftige Eiweißverbindungen.
Die Vergiftungserscheinungen sind Brennen im Mund, Erbrechen und Durchfälle sowie Darmkrämpfe. Bei häufigem Kontakt kann es auch zu allergischen Reaktionen der Haut kommen.
Familien mit Kindern sollten den Kroton nicht halten.

Tiergiftig:
Kroton ist giftig für Hunde, Katzen, Hasen, Kaninchen, vermutlich auch für andere Nager, wie Meerschweinchen und Hamster sowie für Vögel. Die Vergiftungssymptome sind Speichelfluss, Reizungen der Schleimhäute im Maul , Erbrechen und Durchfall, der auch blutig sein kann.


Quelle: http://www.botanikus.de/Botanik3/Tiere/Hunde/hunde.html
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BeitragThema: Re: Giftige Zimmerpflanzen   So Jan 29, 2012 8:55 pm

Palmfarn (Cycas revoluta Palmfarngewächse)

Beschreibung und Herkunft:

Der Palmfarn hat 50 - 200 cm lange dunkelgrüne, harte, ledrige Blätter und einen walzenförmigen Stamm. Er wird bis zu 3 m hoch. Sein Wachstum ist sehr langsam. Palmfarn wächst bei uns als Zimmerpflanze und hat seine Heimat in Ostasien. Er gehört übrigens botanisch nicht zu den Palmen.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Pflanze enthält den Wirkstoff Cycasin. Besonders giftig sind Samen und Wurzeln. Eine Vergiftung zeigt sich durch Erbrechen und blutigen Durchfall.

Tiergiftig:
Palmfarn ist giftig für Hunde und Katzen, möglicherweise auch für andere Tiere. Die Vergiftungssymptome sind Erbrechen und Durchfall (auch blutig), Magen- und Darmbeschwerden, Krämpfe sowie Schwächeanfälle. Eine entsprechend starke Vergiftung führt zu Koma und Leberschädigung.


Philodendron-Arten (Philodendron spec. Aronstabgewächse)

Beschreibung und Herkunft:

Bei den Philodendron-Arten handelt es sich meist Kletterpflanzen (Ausnahmen sind Philodendron bipinna-tifidium und P. selloum).
Die Blattformen sind entsprechend den Arten und dem Alter der Pflanze verschieden, mal herz-, mal pfeilförmig und auch tief eingeschnitten. Die Blüten bestehen aus einem Hüllblatt (Spatha), das auch nach der jeweiligen Art weiß, gelb oder rot gefärbt ist und einem Blütenkolben.Philodendron stammt aus dem tropischen Amerika.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Die Pflanzen enthalten aroinähnliche Scharfstoffe und Kalziumoxalat, das mittels Schießzellen Verletzungen der Haut verursachen kann.
Äußerlich wirken die Giftstoffe reizend auf die betroffenen Hautpartien und, falls betroffen, auch auf die Augen.
Innerlich aufgenommen kommt es zu Brennen im Mund und zum Anschwellen der Schleimhäute und der Zunge. Es stellen sich Übelkeit, Erbrechen sowie Magen- Darmbeschwerden mit Durchfall ein; auch sind Erregung und Krämpfe möglich.

Tiergiftig:
Philodendron ist giftig für Hunde und Katzen, Hasen und Kaninchen, vermutlich auch für andere Nager, wie Meerschweinchen und Hamster. Er wirkt auch giftig auf Vögel. Vergiftungserscheinungen sind starker Speichelfluß, Erbrechen, Durchfall, Zittern, Unruhe. Bei Katzen kann es zu einer Schädigung der Nieren kommen.


Purpurtute (Syngonium podophyllum Aronstabgewächse)

Beschreibung und Herkunft:

Die Purpurtute ist eine Kletterpflanze. Die Blätter sind in jungen Jahren pfeilförmig, später dann immer tiefer eingeschnitten. Sie sind hellgrün mit weißen Streifen. Die Pflanze stammt aus Mexiko und Guatemala.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Purpurtute enthält, wie andere Aronstabgewächse auch, Caciumoxalat und Oxalsäure.
Somit zeigt sich eine Vergiftung durch Brennen der Mundschleinhäute, Anschwellen der Lippen, Magen- Darmbeschwerden und Durchfall. Bei starker Vergiftung könnte es auch zu inneren Blutungen und Krämpfen kommen.

Tiergiftig:
Die Pflanze ist giftig für Hunde und Katzen und für Kleinsäuger (z. B. Hasen, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen) sowie für Vögel. Vergiftung zeigt sich durch Speichelfluß, Schluckbeschwerden, Erbrechen und Durchfall, Blutungen von Zahnfleisch, Magen, Darm und Unterus.


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BeitragThema: Re: Giftige Zimmerpflanzen   So Jan 29, 2012 8:57 pm

Riemenblatt, Klivie (Clivia miniata Amaryllisgewächse)

Beschreibung und Herkunft:

Das Riemenblatt trägt rote, glockenförmige Blüten mit auffällig hervortretenden Staubblättern. Die Blüten stehen in einer Dolde.Die Laubblätter sind riemenförmig, die Pflanze wird 50 - 80 cm hoch. Ihre Heimat ist Südafrika.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Der Hauptwirkstoff ist das Alkaloid Lycorin.
Die Symptome einer Vergiftung mit dem Riemenblatt sind Übelkeit, Erbrechen, erhöhter Speichelfluß sowie Schweißausbrüche und Durchfall. Ferner kann es zur Schädigung der Niere und zu Lähmungen kommen.
Auch der Kontakt mit der Pflanze kann äußerlich zu Reizungen der Haut führen.
Familien mit Kinder ist es abzuraten diese Pflanze zu halten.

Tiergiftig:
Das Riemenblatt ist für Hunde und Katzen giftig. Der Vergiftungsverlauf ist Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall, nehmen die Tiere größere Mengen auf, kann es zu zentralen Lähmungen kommen.


Yucca Palmlilie (Yucca elephantipes Agavengewächse)

Beschreibung und Herkunft:

Yucca wächst bis zu 5 m hoch, ihr Stamm ist braun und die Blätter schwertförmig. Die Blüten haben eine cremeweiße Farbe. Yucca wächst bei uns als Zimmerpflanzen und hat ihre Heimat im südlichen Nordamerika, Mexiko und Mittelamerika. Auf der Welt gibt es etwa 40 Arten, davon werden 2 im Handel angeboten.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Die Pflanze enthält Saponine, ist aber für den Menschen ungefährlich.

Tiergiftig:
Bei Katzen, Hunden sowie bei Nagern, wie Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamstern löst eine Vergiftung teils schwere Schleimhautreizungen aus. Weitere Vergiftungssymptome wären möglicherweise Speichelfluß, Erbrechen, Magen- Darmbeschwerden und Durchfall. Auch können die roten Blutkörperchen zersetzt werden.


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