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 Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause

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Wölfin
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BeitragThema: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   Sa Sep 08, 2012 12:55 pm

In der Region Wunsiedel hat das Veterinärsamt vier Huskies beschlagnahmt.Es sind Gerüchte im Umlauf,das deren Halter vor Jahren bereits ein Pferd verhungern lassen haben. Diesmal hat es seine Hunde erwischt. Eine Welpe soll laut Aussagen Dritter "angefressen" gewesen sein und ist gestorben. Weitere Welpen sollen eingefroren in der Gefriertruhe gefunden worden sein. Es sind Gespräche im Umlauf,das versucht werden soll diesem Halter die weitere Haltung von Tieren zu untersagen.

Die überlebenden Hunde waren stark ausgezehrt. Obwohl das Tierheim Breitenbrunn bei Wunsiedel gerade umbaut - und daher übers Web nicht erreichbar ist - wurden die Tiere dort in einer Art Notbetrieb aufgenommen.

Die jüngste, eher kleine, quierelige Hündin ist gerade das erstemal läufig, Alter geschätzte 9/10 Monate. Hier gibt es bereits Interessenten.

Eine ca. zweijährige weisse Hündin wird als menschenbezogen und unterwürfig geschildert. Sie ist verträglich mit anderen Hunden, lebt jetzt mit einem andern Hund im Tierheimzwinger.

Der Rüde noch unbestimmten Alters (4-10 Jahre) ist ein sehr ruhiger, galassener Typ.

Ich hoffe ich habe vom Wesen und Infos nichts durcheinander gebracht.

Kontakt über:
Tierschutzverein Wunsiedel, Marktredwitz u.U. e.V.
Tierheim Breitenbrunn
Ansprechpartner: Frau Brigitte Wollner
Am Luxbach 40 a
95632 Wunsiedel

Tel.: 09232 - 22 99


Bilder folgen....
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Wölfin
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   Sa Sep 08, 2012 1:19 pm

Die Geschichte zum Fall:

Landwirt lässt Pferd verhungern

Ein zweites Tier entgeht dem Hungertod nur knapp. Das Gericht verurteilt den Angeklagten zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten sowie zu einer Geldbuße.

Von Petra Geigner
Am 10. Mai des vergangenen Jahres wurde dieses Pferd bei einer Kontrolle durch das Veterinäramt tot gefunden. Es ist verhungert, wie eine Obduktion des Tieres ergab. Foto: Archiv vergrößern schließen
Am 10. Mai des vergangenen Jahres wurde dieses Pferd bei einer Kontrolle durch das Veterinäramt tot gefunden. Es ist verhungert, wie eine Obduktion des Tieres ergab. Foto: Archiv Wunsiedel - Ein 50 Jahre alter Landwirt aus dem Landkreis Wunsiedel ist vom Amtsgericht Wunsiedel wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu sechs Monaten Freiheitsentzug sowie zu einer Geldbuße von 1600 Euro verurteilt worden. Die Haftstrafe wurde für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.

Das Gericht hatte keinen Zweifel daran, dass der Mann auf seinem landwirtschaftlichen Anwesen im vergangenen Jahr ein Pferd verhungern ließ, obwohl er vorher bereits mehrfach vom Veterinäramt auf die Missstände hingewiesen worden war. Das zweite Pferd, das sich im Besitz des Angeklagten befand, ist inzwischen zur Pflege, gehört ihm jedoch noch.

Amtliche Kontrollen

Weist der verurteilte Landwirt nach, dass das Tier nicht mehr sein Eigentum und dauerhaft gut untergebracht ist, wird die Geldbuße halbiert. Mit diesem, wie Richter Roland Kastner sagte, "unkonventionellen Angebot", wollte das Gericht einen Anreiz für den 50-Jährigen schaffen, sich endgültig von dem Pferd zu trennen.

In der Zeugenbefragung durch Richter Kastner und Staatsanwalt Andreas Cantzler, zu der zwei Vertreter des Veterinäramtes im Landratsamt Wunsiedel geladen waren, wurde deutlich, dass sich die Sachlage mit den Vorwürfen in der Anklageschrift zu decken schienen. Bei einer amtlichen Kontrolle im Oktober 2009 seien Missstände in der Haltung zweier Pferde auf dem Grundstück des Angeklagten bemängelt worden. Die Tiere seien bei anhaltend nasskalter Witterung ohne Unterstellmöglichkeit und artgerechtes Futter auf einer Koppel gestanden. Dennoch seien die Pferde da noch "nicht schlecht beieinander" gewesen.

Einen zweiten Besuch statteten die Beamten dem Landwirt dann in Begleitung einer Polizeistreife ab, in dessen Folge der Angeklagte per Einschreiben aufgefordert worden sei, für eine ordnungsgemäße Tierhaltung zu sorgen, sprich: Futter und einen Unterstand bereitzustellen. Doch darauf, so ergab die Zeugenbefragung weiter, hatte der Pferdebesitzer nicht reagiert.

Richter Kastner wollte vom Angeklagten wissen, warum. "Ich habe mich bei der Anschaffung der Pferde übers Ohr hauen lassen", meinte der Gefragte, obwohl er zu Beginn der Verhandlung gesagt hatte, von seinem Recht der Aussageverweigerung Gebrauch machen zu wollen.

Am 10. Mai 2010 dann fanden die Veterinäre des Landratsamtes bei einer weiteren Kontrolle eines der beiden Pferde tot im Stall des Angeklagte. Es sei augenscheinlich verhungert. Diesen ersten Verdacht bestätigte eine Obduktion, bei der laut Zeugenaussage unter anderem festgestellt wurde, dass das gesamte Körperfett des Tieres aufgebraucht war, was auf eine längerfristige Mangelernährung schließen lasse. Eine virale oder bakterielle Erkrankung, die zum Tod geführt haben könnte, sei nicht nachweisbar gewesen.

Wie man sich das Leiden des Pferdes unter solchen Umständen vorstellen müsse, wollte Richter Kastner von dem Fachmann des Veterinäramtes wissen. Der sagte, dass es ähnlich dem eines Hunger leidenden Menschen sei. "Es ist also so, als müssten wir ein halbes Jahr lang Baumrinde fressen", fasste Kastner zusammen.

Im Zuge der Zeugenbefragung kamen neben den Pferden auch die Hunde des Angeklagten - zwölf Huskies - zur Sprache. Die Hunde würden hauptsächlich im Zwinger gehalten und bekämen nicht genügend Auslauf, hatten die Kontrolleure des Landratsamtes festgestellt. Dem widersprach der Landwirt. "Ich lasse die Hunde jeden Abend raus und trainiere mit ihnen." Zu dem im Raum stehenden Hundehalteverbot, mit dem der 50-jährige zusätzlich zu dem bereits amtlich verhängten Pferdehalteverbot belegt werden könnte, sagte dieser: "Ich habe diese Hunde seit fast 20 Jahren. Diese alten Hunde gebe ich nicht mehr an irgendwen ab. Sie haben für mich gearbeitet, sind für mich gelaufen."

Staatsanwalt Cantzler forderte eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung plus eine Geldbuße in Höhe von 1600 Euro, weil er es als erwiesen ansah, dass der Angeklagte das Pferd trotz besseren Wissens hatte verwahrlosen lassen. Zudem habe er, obwohl die Symptome deutlich gewesen seien, keine Hilfe geholt. Die nötigen Voraussetzungen für ein von Richter Kastner angeregtes generelles Verbot für Wirbeltierhaltung sah er jedoch nicht als gegeben.

Pferdehalteverbot

Mit einem Pferdehalteverbot von fünf Jahren, das unabhängig von dem vom Landratsamt verhängten gelte, ergänzte Richter Kastner das Strafmaß. Ein Verstoß dagegen oder ein Bekanntwerden von Missständen bei der Haltung der Hunde habe die Aufhebung der Bewährung zur Folge, ermahnte er den Angeklagten. "Ich kann Sie nicht zwingen, dass Sie das Eigentum an dem zweiten Pferd aufgeben", meinte Kastner am Ende seiner Urteilsbegründung. "Die Verringerung der Geldbuße soll aber ein Anreiz sein, dass Sie das Tier unentgeltlich abgeben, und es künftig gut versorgt ist." Den Nachweis dafür habe der Angeklagte zu erbringen. Der Landwirt nahm das Urteil an.


Quelle:FRANKENPOST
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Cash
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   Sa Sep 08, 2012 5:59 pm

Es ist nicht zu fassen .. affraid Arggggg Arggggg Arggggg Arggggg
Was ist das für ein "Mensch " affraid
Kann man den Kerl nicht auch verhungern lassen ????
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fis04258
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   Sa Sep 08, 2012 6:11 pm

Ach Cash, ein Tier ist doch nur ein bewegter Gegenstand und hast Du Deinen Geldbeutel nicht auch schon darben lassen?

Wegen der Sache mit dem Pferd wurde sogar das Veterinärsamt angezeigt, die das ganze bei Überprüfung der Auflagen damals erst aufgedeckt hatten. Klar hätten Sie häufiger nachschauen können, aber sollen Sie jedes Monat, jede Woche, jeden Tag nachschauen? Da hat die Nachbarschaft und alles drum herum mit versagt.

Achja er war "Hobbyzüchter".
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Wölfin
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   Sa Sep 08, 2012 7:51 pm

Deshalb ist so wichtig NICHT wegzuschauen,sondern aktiv was tun,wenn man derartige Missstände sieht.Leider praktizieren viele Menschen das "Vogel Strauss-Schema":Ich guck dann mal weg...Sehen will ich das nicht,aber handeln trau ich mich auch nicht....NICHT überlegen-HANDELN!
Stefan,was ist denn mit den restlichen 8 Huskys passiert?
Es waren doch 12.....
Ich verstehe auch die Gerichtbarkeit nicht:Was bei Pferden passiert,wird wohl auch bei den Hunden so sein!
Wieso hat man nicht sofort ALLE Tiere nach so einem Fall beschlagnahmt?!
Die haben sich ALLE mitschuldig gemacht und ich hoffe,sie werden VIELE schlaflose Nächte haben...............!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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fis04258
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   Sa Sep 08, 2012 8:04 pm

Ich finde keine/kaum Informationen. Nur aus Neugier im Tierheim anrufen mache ich nicht. Wegen meiner Welpen werde ich auch nicht so schnell mehr zu Tierheimbesuchen kommen, wo man sich unbedarft - meist kennt man sich ja vom Sehen - unterhalten kann.

Ich bitte zu Bedenken, dass unsere Landkreise hier eine geringe Bevölkerungsdichte aber grosse Ausdehnung haben. Es gibt extrem viele kleine und kleinste Landwirte. Die Arbeit der Veterinärämter wird erschwert, wenn der Nebenerwerbslandwirt tagsüber auf Arbeit ist. Sie dürfen ohne besonderen Grund in Abwesenheit des Landwirts nicht auf den Hof. Eine routinemässige Kontrolle ist kein solcher Grund.

Den Hunden ging es damals ja noch gut. Lies Dir den Artikel dazu nochmal durch.

Und Tiere dienen hier natürlich i.w. dem Erwerb, da ist die emotionale Messlatte niedriger.
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   Sa Sep 08, 2012 8:20 pm

Ich habe mir den Artikel durchgelesen und da stand,das die Hunde nur in Zwingern gehalten werden und zu wenig Bewegung hatten!
Wo ging es ihnen da bitte gut!
Selbstverständlich dürfen Veterinärsämter nach Nichteinhaltung der Auflagen Tiere beschlagnahmen!
Wieso wurde das hier versäumt?
Wer sich ein Tier anschafft,hat die VOLLE Verantwortung dafür zu übernehmen und muß dafür Sorge tragen,das die Grundbedürfnisse des Tieres erfüllt werden-die Ausrede,das Tiere Nutztiere sind und die Messlatte niedriger ist,zählt überhaupt nicht!
Da springt einem ja der blanke Hohn ins Gesicht!
Die Veterinärsämter können Termine machen,die eingehalten werden müßen!
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   Sa Sep 08, 2012 8:55 pm

Steffi,klar hast Du recht. Fis wollte Dir nur die Mentalität dort erklären.Ein Bekannter von mir lebt in Marktredwitz..da ist wirklich nix und irgendwo ist da die Zeit zum stehen gekommen...

da ist das Tier wohl,wie heute noch bei vielen Landwirten einfach ein Objekt und nicht sooooo... wichtig..

traurig,aber wahr..

hatte auch mehr Infos über die Hunde gesucht,leider nicht viel zu finden.
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fis04258
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   Sa Sep 08, 2012 10:04 pm

Es gibt hier tatsächlich zwei extrem unterschiedliche Mentalitäten:

Für die ärmeren war es schlimm wenn die Kuh verreckt aber nicht wenn es die Ehefrau/-mann trifft. Die Frauen- und Kindersterblichkeit war hier früher gross, dito. der Männermangel durch Kriegsverluste. Der Tod der - u.U. einzigen - Kuh gefährdet die ganze Familie, die des Partners nicht, man konnte ja neu heiraten und damit die fehlende Arbeitskraft ersetzen. Das ist bei alten Leuten noch im Kopf drin.

Für die reicheren, war eine Kuh nur dann wichtig, wenn sie extrem gut war, viel Milch lieferte, häufig gesunde Kälber gebar. Die restlichen Tiere sind austauschbar.

Durch die trockenen - die Gegend hier ist an sich schon regenarm - Sommer der letzten Jahre kamen in unserer Region viele Landwirte in Schwierigkeiten. Der Preis für das zu kaufende Futter wurde teilweise höher als der Verkaufswert der Tiere. Manche Bauern mussten im Sommer(!) Futter kaufen, weil die Wiesen zuwenig Gras hergaben. Deswegen wurden frühzeitig viele Kühe verkauft, das drückt den Preis, es gab weniger Nachwuchs da der sich nicht lohnte und weniger Muttertiere übriggeblieben sind. Dann plötzlich hatte man zu viel Futter und steigende Fleischpreise ... Durch die alte EU-Regulation wurde eine ungute, künstliche Trennung von Nutztier-Bauern und Anbau-Bauern erreicht die das ganze noch einmal verstärkt.
Diese Zyklen waren früher nicht so stark ausgeprägt. In dem Maße wie unsere Zivilsation weniger Rücksicht auf solche Schwankungen nimmt und eine kontinuierliche, gleichbleibende Versorgung fordert, der Bedarf statt das Angebot bestimmt, wird dieses Gefüge immer labiler werden.

Genaugenommen fängt Umwelt- und Tierschutz bereits bei der Unterstützung regionaler Anbieter und bewußter, zyklischer Essensauswahl durch den einzelnen Menschen an.

Entschuldigung, damit sind wir aber weit ab von diesem grauenvollen Vorfall gekommen.
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   Sa Sep 08, 2012 10:17 pm

Stimmt,aber gehört dazu ;-)
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   So Sep 09, 2012 9:57 am

Sowas ist grausam zu lesen.
Leider gibt es da zwei Seiten, die ich beide iwi verstehe.
Zum einen sind Behörden leider immer noch unheimlich stark die Hände gebunden. Die stehen unter einen Wahnsinnigen Druck. Meiner Meinung nach sind die Medien Schuld daran. Zum einen müssen die sich an die VORSCHRIFTEN halten. Sonst werden die von den Medien Platt gemacht. Zum anderen sind da die Tierschützer, die denen wie in so einem Fall, die Hölle heiß machen. Also ich möchte diese Arbeit nicht machen.
Ich vergleiche das mal mit dem Jugendamt. Denen geht es doch genau so. Wird gehandelt, kommen die einen, wird nicht oder zu spät gehandelt kommen die anderen. Dieser Druck muss immens hoch sein.
Was jetzt nicht heißen soll, das ich als Tierschützer, diese ganze Sache GUT heiße.
Aber ich bin immer noch der Meinung, das Privat Personen mehr bewirken können, wie Behörden.
Leider besagt das Gesetz ja immer noch das Tiere ein Sachgegenstand sind. Der Gesetzgeber sollte sich damit mal etwas mehr auseinander setzten. Sollen die mal die Stunde nutzen darüber zu reden statt über eine Diäten-Erhöhung....... OHHHHH....Ich fange an mich aufzuregen.....
Aber trotzdem denke ich das dieses Gesetz ringend überarbeitet werden sollte.
Genau so wie die Gesetze über Vergwaltigungen und Kindsmißhandlung. Denn die Freiheitsstafen fallen wesentlich geringer aus, als wenn jemand Steuern hinterziehen würde......

Ich schweife vom Thema ab......
Ich hoffe jetzt mal, das alle Hunde aus dieser Hölle raus sind und in gute Hände kommen. Wenn ich mal näher ran wohnen würde, würde ich da mal hin fahren und versuchen mit diesem Mann zu reden. Vielleicht braucht er ja wirklich dringend Hilfe. Und man kann die Hunde durch Futterspenden oder so rettet. Oder es finden sich ein paar Leute die gerne mal spazieren gehen und keinen Hund halten dürfen. Habe ich früher als Kind schon immer gemacht. Bin einfach zu Leuten hin gegangen und habe gefragt,m ob ich den Hund ausführen darf......
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   So Sep 09, 2012 11:23 am

Ich sehe da schon die ganzen Zusammenhänge-ist ja genauso wie im Auslandstierschutz.
Trotzdem sollte das Tier,wofür man die Verantwortung übernommen hat auch dementsprechend gehalten werden.
Ich kenne die Mentalitätsunterschiede bei manchen Bauernfamilien,aber das rechtfertigt eine solche Tierhaltung nicht!
Deshalb müßen ja die Behörden eingreifen-dafür sind sie da.
Das Veterinärsamt darf handeln-denn dafür ist es da!
Es gibt Gesetze die greifen,aber dafür muß das Vet-Amt auch handeln!
Ich kenne auch so ein Vet-Amt....Die haben keine Lust auf Stress und keinen Platz Beschlagnahmungen durchzuführen-Resultat:Das Pferd lag halbverhungert auf der Weide ohne Stall bei -12 Grad!
Übrigens hat das Vet Amt in diesem Fall schon mehrere Auflagen der Besitzerin gegeben,die nie eingehalten wurden.Die Anwohner und ich fütterten das Tier und liefen bald Amok vor dem Vet-Amt.
Erst als es zu spät war,da wurde gehandelt und wenn die Medien auf den Plan treten.
Es geht hier auch um Plätze,die geschaffen werden müßen für solche beschlagnahmten Tiere....
So viele Gnadenhöfe haben wir leider nicht und die Tierheime sind überfüllt oder haben für Großtiere z.b.garkeine Unterbringungsmöglichkeit.
Hier muß noch viel passieren.Mehr Gnadenhöfe,Tierheime,Aufklärung!Wie Weena schon sagte:Die Gesetzeslage muß sich ändern und Tiere dürfen keine"Sache"mehr sein.Hinzu kommen mehr Aufklärung und Unterstützung für Tierhalter.Das heißt,gerät einer in finanzieller Not,sollten Gelder für den Tierschutz zur Verfügung stehen,die dann für solche Zwecke eingesetzt werden können.Aber die Politik interessiert sich ja nicht mal für Kinder...Also sind Tiere da garnicht zu finden....
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   So Sep 09, 2012 11:34 am

Ganz wichtig ist auch HINGUCKEN und helfen.Hat Weena auch so gut geschrieben-einfach mal versuchen diese Menschen anzusprechen und ihnen Hilfe anbieten.Bei den Meißten klappt es nicht.Die machen dicht oder werden aggressiv.Aber Einige lassen sich auf Gespräche ein, werden vernünftig,lassen Hilfe zu und man kann was bewegen.
In diesen speziellen Fall hier sind ja schon Tiere verstorben und der Mann stand vor Gericht.Deshalb verstehe ich nicht,wieso man nach dem Missständen und wenn man herausgefunden hat,das es den Hunden nicht gut geht-ihm nicht die Hunde beschlagnahmt hat-da-wo alle Hunde noch gelebt hatten....
Es gibt einige sehr gute Tierschutzorgas die sofort handeln und die Hunde mitgenommen hätten,da sie mit vielen Tierheimen zusammenarbeiten....
Ich denke,das das Tier einfach noch nicht die Wertigkeit besitzt,die es haben sollte.
Wo ist da der Unterschied von Mensch zu Tier???!
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   So Sep 09, 2012 11:34 am

@Wölfin
traurig aber leider war Arggggg
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   So Sep 09, 2012 11:39 am

Es ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel.....und ich finde da kein Verständnis für!
Wenn jemand nicht mehr in der Lage ist(psychisch,physisch oder finanziell)seine Tiere zu versorgen,dann muß er Hilfe erhalten im Sinne der Tiere,die sich nicht wehren können oder aber die Tiere abgeben!
Dafür sind Ämter und Gesetze da und die sollten dann auch bitte agieren!
Und noch was:Die Erklärung der Mentalität entschuldigt niemals das Leid der Tiere!Es erklärt es höchstens-aber man darf dafür kein Verständnis haben!!!
Oder wie denkt ihr über Kinder in Indien oder Afrika zum Beispiel...Müßen wir das jetzt auch hinnehmen,weil die Umstände und die Mentalitäten dort anders sind???Nein!
Wir helfen.Und bei Tieren soll das anders sein?!

Diesen Satz von Fis...(Stefan)fand ich sehr gut:ZITAT:
Genaugenommen fängt Umwelt- und Tierschutz bereits bei der Unterstützung regionaler Anbieter und bewußter, zyklischer Essensauswahl durch den einzelnen Menschen an.

Jeder sollte bei sich anfangen und handeln!


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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   So Sep 09, 2012 1:37 pm

ohhhhhhh meinnnnnnnnn goooooooooooooooott
und das in deutschland....
es gibt so viele leute die tiere in not aufnehmen würden.. wieso hat der mensch diese tiere nicht einfach verschenkt.... wäre doch viel einfacher gewesen.... und wäre legal gewesen.... und besser für die tiere.....
ich bin schockiert.... mir stehen die tränen in den augen....
ich verstehe die welt nicht mehr.....

ich selber würde ein tier aufnehmen.... nachbarn von mir auch..... ich kenne soooooo viele, die zwar keine 1000 euro auf dem konto für den anschaffungspreis haben, aber ein tier aufnehmen,, es gesund und munter zu halten und die kosten dafür zu übernehmen, dafür reicht das geld allemale....

ich verstehe die welt nicht mehr.....
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   So Sep 09, 2012 1:50 pm

up up up up up up up

Und wenn man bei sich selber spart......
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   So Sep 09, 2012 1:53 pm

ganz genau
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   So Sep 09, 2012 5:59 pm

Naja, sowas passiert oft in Deutschland

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=363430197070785&set=p.363430197070785&type=1&theater&refid=13

Das ist Phoenix,wurde angebunden,war fast verhungert, die Schäden an seinen Organen war zu groß.Oder das : http://m.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.tierambulanz.de%2Fartikel%2Fitems%2Fzwischen-leben-und-tod&h=kAQE6J4Xf&s=1

Unser nächster Hund kommt garantiert aus dem Tierschutz!
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   Mi Sep 26, 2012 10:45 am

Die Website des Tierschutzvereins Wunsiedel-Marktredwitz // Tierheim Breitenbrunn (
http://www.tierschutzverein-wunsiedel.de/) ist wieder erreichbar.

Drei Huskies suchen neue Plätze

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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   Sa Okt 27, 2012 8:44 am

Aktueller Stand:

Zwei der Siberian Huskies sind vermittelt.

Die weisse (/beige?) Hündin ist noch dort, Alter ca. 2-4 Jahre. Sie kennt (noch) wenig, lernt schnell, ist sehr sozial und menschenfreundlich bindungswillig, braucht etwas Zeit zum Auftauen, ruhig, läßt sich nicht provozieren, verträglich. Sie wurde angeblich bisher nicht angespannt.

Bilder? Leider keine, da an der Webseite wieder mal umgebaut/gespart wird. Ich komme erst in ein 4-5 Wochen wieder zeitlich passend hin, und könnte dann Bilder machen. Sonntags hat sie einen festen Gassigeher.

Ehemaliges Herrchen sitzt dort wo es nach der Meinung vieler auch hingehört.
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   Sa Okt 27, 2012 3:55 pm

Danke für die Info Stefan up
Wäre super,wenn Du dann Bilder machen könntest von ihr,falls sie dann noch da ist.
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   Do Dez 27, 2012 11:49 pm

Aktueller Stand:Die Hündin wartet noch im Tierheim.


Name:Alpha

Rasse: Husky
Geschlecht: weibl.
Alter: geb.2010

Quelle:
TIerheim Wunsiedel
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   Fr Dez 28, 2012 12:02 pm

Wir drücken der Maus die Daumen das sie bald ein neues zu Hause findet up
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BeitragThema: Re: Huskyhündin Alpha aus einem schlimmen Tierschutzfall sucht ein Zuhause   Sa Dez 21, 2013 11:19 pm

Ist probewohnen. Drückt der lieben die Daumen!
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