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 Haut und Fell

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Tini
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BeitragThema: Haut und Fell   Mo Jan 30, 2012 5:42 pm

Zu den Hautparasiten: zählen Flöhe, Läuse, Haarlinge,Milben und Zecken. Zecken entfernt man mit der Zeckenzange oder den Fingern durch Herausdrehen. Achten sie darauf ,daß der Kopf nicht abreißt. Auf einen Befall mit anderen Parasiten weist verstärktes Kratzen, auch mit Ekzembildung,hin. Läuse,Flöhe und Haarlinge sind mit bloßem Auge zu erkennen, Milben bilden einen rostbraunen Belag auf der Haut. Bei Befall mit Hautparasiten (Ausnahme: Zecken) ist ein Tierarztbesuch nötig. Bäder mit speziellen Shampoos und anderen Medikamente sowie eine Behandlung der Umgebung mit insektiziden sind in diesen Fällen notwendig.


Veränderungen der Haut: mit Ekzembildung, Rötungen , Haarausfall, Bläschen- oder Quaddelbildung können z.b. Hinweise auf Pilzinfektionen, Räudeerkrankungen, Hormonstörungen oder Allergien sein. Beim Husky treten gelegentlich im Gesicht Ektzeme auf, deren Ursache ein Zinkmangel ist. Man spricht auch von Sommerekzemen. Ihr Husky braucht bei solchen Symptomen auf jeden Fall tierärztiche Betreuung. Achten sie beim Umgang mit ihrem Hund auf Hygiene,denn Pilzinfektionen können auch auf dem Menschen Übertragen werden.

Quelle: http://www.beepworld.de/members27/danielafreyler/gesundheit.htm


Zuletzt von Tini am Mo Jan 30, 2012 5:59 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Haut und Fell   Mo Jan 30, 2012 5:56 pm

Körperräude / Skabies / Skarkoptes Räude

Ursache:

Allergie verursacht durch die Milbe Sarcoptes Canis, führt zu einem Beiß-und Kratzekzem
Die Milbe Sarcoptes Canis ernährt sich von Hautbestandteilen

Symptome:

heftiger Juckreiz, vermehrte Schuppenbildung, Hautverdickung, Hautentzündung,
Hautknötchen und Pusteln mit gerötetem Hof, Krustenbildung an Kopf und Gliedmaßen
(später auch am ganzen Körper), fleckiger Haarausfall,

Behandlung:

Nur durch den Tierarzt, mikroskopische Untersuchung, Antikörperbestimmung im Blut
parasitenabtötende Behandlung als Badekur, schuppenlösende Shampoos,
Parasitenmedikament (Injektion), juckreizstillende Medikamente



Otodectes-Räude / Ohrräude


Ursache:

Ohrmilben im inneren Gehörgang und der äußeren Gehörmuschel,
Übertragung von Hund zu Hund, aber auch von Katzen auf Hund möglich

Symptome:

Kopfschütteln, Reiben der Ohrmuschel auf dem Boden, Heftiger Juckreiz und Kratzreiz,
Ohrschmalzbildung (verstärkt), Gehörgangsentzündungen (mit bröckligen Sekret oder
schwarzbräunlichem sandigen Sekret),
schwere Fälle, Mittelohrentzündung, Durchbruch des Trommelfells, Taubheit

Behandlung:

Nur durch den Tierarzt, mikroskopischer Erregernachweis, Ohr/Gehörgangsuntersuchung
Milbenbehandlung (örtlich), Juckreizbekämpfung

Quelle: http://www.hundeinfoportal.de/hundekrankheiten_parasiten.php
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BeitragThema: Re: Haut und Fell   Mo Jan 30, 2012 6:00 pm

Flöhe - Hundeflöhe

Ursache:


Erwachsene Flöhe, sie leben im Fell des Hundes, dort werden auch die Eier abgelegt,
die Eier fallen aus dem Haarkleid in die Umgebung (Sofa, Körbchen usw.)
Flöhe übertragen auch Bandwürmer!!!

Symptome:


Schwere Hautentzündungen mit Rötungen sind allergische Reaktionen auf den Speichel
der Flöhe, Haarausfall, Krustenbildung, bei sehr schlimmem Befall kommt es zur Blutarmut

Behandlung:

Zum Tierarzt gehen, Nachweis von Flohkot und Flöhen im Haarkleid,
den Hund auf eine helle Unterlage stellen, gegen den Haarstrich bürsten, herausfallender
Flohkot (1-2mm kommaförmige, rotbraune Gebilde) färbt ein angefeuchtet Papiertuch
rötlich.


Haarlinge

Ursache:


Haarlinge sind Fellparasiten die sich von abgestorbenen Haar - und Hautmaterial ernähren.
Die Eier kleben die Haarlinge ins Fell.
Sind oft bei ungepflegten Hunden, streunenden Hunden zu finden.
Haarlinge übertragen auch Bandwürmer!!!

Symptome:

starker Juckreiz, Unruhe, feucht-schmierige Hautveränderungen, Hautschuppungen,
Krusten, Haarausfall

Behandlung:


Nur durch den Tierarzt, mikroskopische Untersuchung, insektentötende Behandlung
mit Puder oder als Badekur


Läuse

Ursache:


Läuse, sind äußerlich stechend-saugende Parasiten, die Eier werden ins Fell geklebt
vorwiegend zu finden am Ohrgrund, der Oberlippe und am Hals

Symptome:

starker Juckreiz, Unruhe, feucht-schmierige Hautveränderungen, Hautschuppungen,
Krusten, Haarausfall
starker Befall über längere Zeit, Appetittlosigkeit, Abmagerung, Blutarmut

Behandlung:


Nur durch den Tierarzt, mikroskopische Untersuchung, Parasitenmedikament (Injektion),
insektentötende Behandlung mit Puder oder als Badekur



Quelle: http://www.hundeinfoportal.de/hundekrankheiten_parasiten.php
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BeitragThema: Sebadentitis   Fr Sep 04, 2015 9:20 am

Sebadentitis

Dies ist eine Talgdrüsenerkrankung, bei der die Ursache in einer Autoimmunerkrankung vermutet wird.
Bei einer Sebadentitis entzünden sich die Talgdrüsen bzw. es kommt zu einer körpereigenen Selbstzerstörung der Talgdrüsen.

Symtome:

Als Folge kommt es zu büschelweisem Haarverlust, die betroffenen Hautstellen werden schuppiger und dicker.
Leider ist bei dieser Erkrankung der Hundeorganismus sehr anfällig für Sekundärerkrankungen, was zu Juckreiz, Ekzemen, nässenden Wunden etc. führen kann.

Behandlung:


Hier gilt es vor allen Dingen den Schutzmantel Haut zu stabilisieren und unterstützen.
Der Nachweis dieser Erkrankung erfolgt durch eine Biopsie.
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BeitragThema: Re: Haut und Fell   Fr Sep 04, 2015 9:31 am

Malassezia pachydermatis

ist eine Hefe, die bei Tieren oft zu Hauterkrankungen mit Juckreiz führt.
Das Tier präsentiert sich entweder mit massiven Ohrenproblemen oder gelblich, fettigen, schuppigen
Hautveränderungen, besonders häufig an Hals und an Pfoten lokalisiert. Außerdem entwickelt sich ein
typischer “Hefegeruch”. Diese Infektion kann sehr oft eine sekundäre Erkrankung diverser anderer
Grundkrankheiten sein.
-gelbe fettige Schuppen

Diagnose:

Diagnostiziert  wird   ein   Malassezienbefall   mittels   einer   zytologischen   Untersuchung   und   in
Ausnahmefällen  mittels einer  Kultur  oder  einer  pathohistologischen Untersuchung.  Malassezia-
Antikörper (IgE) können mit Hilfe eines FcEpsilon-Rezeptor-Test bestimmt werden und somit lässt sich
auch eine zusätzliche Sensibilisierung auf die Hefen nachweisen.

Behandlung:

Therapeutisch werden - abgesehen von der topischen +/- systemischen symptomatischen Therapie -
die zugrundeliegenden Ursachen gesucht und kontrolliert bzw. therapiert. Auch eine ASIT (allergen-
spezifische Immuntherapie) mit dem Malassezien-Extrakt kann in Erwägung gezogen werden.

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BeitragThema: Re: Haut und Fell   Fr Sep 04, 2015 9:33 am

Bakterielle Infektionen

Durch Besiedelung der Haarfollikel mit Bakterien wie Staphylococcus pseudintermedius kommt es zu
juckenden Hautveränderungen, die mit roten Erhabenheiten (Papeln), Eiterpusteln, schuppenförmigen
Kränzen (Collarette) und Krusten einhergehen. In chronischen Fällen kann die Haut sehr verdickt,
borkig und dunkel pigmentiert erscheinen (Lichenifikation).
Der Haarverlust resultiert aus der Entzündung des Haarfollikels.
Eine bakterielle Infektion der Haut ist oftmals eine Sekundärerkrankung
bei vielen verschiedenen Primärerkrankungen.
-Schuppen, Collaretten
-Papeln, Pusteln

Diagnose:

Diagnostiziert wird eine bakterielle Infektion der Haut mittels einer zytologischen und/oder einer
bakteriologischen Untersuchung. Bei rezidivierenden Infektionen können auch Staphylokokken-
Antikörper nachgewiesen werden.

Behandlung:

Therapeutisch wird zuerst die Infektion mit einem geeigneten Antibiotikum und zeitgleicher topischer
Therapie bekämpft. Danach sucht man nach der Grundursache und kontrolliert bzw. therapiert diese.
Bei chronisch rezidivierenden Pyodermien kann in bestimmten Fällen die Verwendung einer
Staphylokokken-Vakzine in Betracht gezogen werden.
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BeitragThema: Re: Haut und Fell   Fr Sep 04, 2015 9:38 am

Dermatophytose

Eine Pilzerkrankung kann sehr variable klinischen Bilder liefern: angefangen von der „klassischen“
kreisrunden haarlosen, schuppigen Stelle, über Schuppen, follikular cast, diffusen Alopezien uvm. Bei
sekundärer bakterieller Infektion kommt es auch zu Juckreiz.
Eine oftmals praktizierte Blickdiagnose ist durch das vielfältige klinische Bild nicht zulässig und somit wird die
Diagnose mittels Pilzkultur gestellt. Ein positiver Befund mittels Wood ́scher Lampe oder eines Trichogramms kann den Verdacht
auf eine Pilzinfektion erhärten.
Therapeutisch ist eine systemische und topische Therapie des betroffenen und aller Begleittiere
zwingend erforderlich.


Andere Ursachen für Juckreiz:

Autoimmun:

Bei verschiedensten Autoimmunerkrankungen ist es möglich, dass sie mit Juckreiz einhergehen.
Mittels zytologischer Untersuchung kann der Verdacht bei z.B. Pemphigus foliaceus erhärtet werden,
die Enddiagnose wird jedoch in allen Fällen mittels einer Hautbiopsie gestellt.

Andere:

Auch Neoplasien der Haut (z.B. ein Lymphom) kann mit massivem Juckreiz einhergehen. Hier führt
wieder die zytologische Untersuchung zur Verdachtsdiagnose und die pathohistologische
Untersuchung liefert die Enddiagnose.
Bei all den oben aufgeführten Erkrankungen sollte der Juckreiz nach erfolgreicher Therapie
verschwunden sein.
Wenn der Juckreiz jedoch persistiert, trotz erfolgter Therapie sollte wie folgt vorgegangen werden:

Pruritus bleibt weiter bestehen:

Hier kommen die allergischen Erkrankungen mit ins Spiel.
Zur Allergieabklärung eignet sich die Verwendung der Leitfäden. Die Anamnese hilft in der Regel sehr,
um die Reihenfolge der einzelnen Differentialdiagnosen richtig stellen zu können.
Futtermittelunverträglichkeit
Bei der Futtermittelallergie kommt es zu einer allergischen Reaktion auf einen oder mehrere
Bestandteil(e) im Futter. Das Tier entwickelt irgendwann in seinem Leben einen massiven Juckreiz
ohne typisches Verteilungsmuster. Der Juckreiz führt dann durch das Kratzen (Selbsttrauma) zu
sekundär infizierten Hautveränderungen.
-Juckreiz: generalisiert oder Verteilungsmuster exakt wie eine atopische Dermatitis oder eine
Flohallergie
-chron. rezidivierende Otitis externa
-jedes Alter (auch ganz jung und alt)
-Gastrointestinale Symptome (Diarrhoe, Vomitus, Flatulenz, Obstipation, häufiger Kotabsatz)
Diese Erkrankung tritt unabhängig davon auf, wie lange ein Hund schon ein bestimmtes Futter
gefressen hat. Sie kann bereits beim Welpen oder auch bei schon sehr alten Hunden, die seit vielen
Jahren das gleiche Futter bekommen haben, zum ersten Mal auftreten.
Die
Diagnose der Futtermittelallergie ist eine klinische Verdachtsdiagnose, bei der durch Eliminations-
und Provokationsdiät der Beweis geliefert wird bzw. die auslösenden Allergene identifiziert werden.

Der Sensitest - ein serologischer Futtermittelallergietest - bei dem die Antikörper IgE und IgG auf
Futterbestandteile nachgewiesen werden, bietet eine Hilfestellung, um die verursachenden
Futterbestandteile herauszufinden und die entsprechende Diät einzuleiten.
-Einzelallergennachweis IgE und IgG auf Futterbestandteile
Der Tierarzt verordnet entweder eine
Eliminationsdiät, bei der der Hund 2 Monate lang nur ein
bestimmtes Futter erhält. Für diese Eliminationsdiät wäre es ratsam, die Diät selbst zu kochen, und
erst im Anschluss daran über den Tierarzt erhältliche “hypoallergene Diäten” zu verwenden. Wichtig
dabei ist, dass diese Diät 100%ig strikt eingehalten werden muss, denn auch nur das kleinste
Stückchen eines anderen Futters (Katzenfutter, Kauknochen, Hundesnacks, etc. ...) machen die
Eliminationsdiät zunichte und man muss wieder von vorne beginnen.
-strikte Fütterung von einem Eiweiß und einem Kohlenhydrat
-mindestens 2-3 Monate
-keine Leckerli, Kauartikel, etc.
-keine flavorisierten Medikamente!
Hat man mit der strikten Eliminationsdiät keinen Erfolg, führt der nächste Schritt zur Atopischen
Dermatitis.
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BeitragThema: Re: Haut und Fell   So Sep 06, 2015 2:33 pm

Hot Spot

Definition:

Ein Hot Spot ist eine oberflächliche Entzündung der Haut bei einem Hund. Hot Spot bedeutet aus dem Englischen übersetzt „heißer Punkt“. Die juckenden, hochroten, meist runden Hautstellen sondern ein stinkendes Wundsekret ab, weshalb man die Erkrankung auch als „akute nässende Dermatitis“ bezeichnet.
Hot Spots kommen bei Hunden häufig vor, insbesondere bei lang oder dicht behaarten Hundrassen (z.B. Bernhardiner, Golden Retriever, Neufundländer).

Ursachen:

Der Hund selbst fügt sich die Hot Spots zu: Die Hautentzündungen entstehen durch übermäßiges Lecken des Hundes bei starkem Juckreiz infolge von Allergien, Parasiten-Befall (z.B. Milben wie Ohrmilben, Zecken und Flöhe beim Hund), Verletzungen oder anderen Hautirritationen (z.B. Brennnessel-Kontakt). Häufig ist eine Flohspeichel-Allergie beziehungsweise ein Flohbiss der Auslöser für die Entstehung eines Hot Spots.

Auch mangelnde Pflege (verschmutztes und verfilztes Fell) kann den Juckreiz beim Hund hervorrufen. Darüber hinaus kommen Ohrinfektionen (Otitiden) beim Hund als Ursache von Hot Spots infrage. Warmes und feuchtes Wetter wirken sich begünstigend auf die Entstehung von Hot Spots aus. Daher treten die Hautentzündungen bei Hunden im Sommer häufiger auf als in der kalten Jahreszeit.

Symptome:

Hot Spots zeigen sich beim Hund durch schmerzhafte, eitrig-nässende, stinkende, runde Hautflecken. Zwischen der Läsion und der umliegenden, gesunden Haut entstehen scharfe Grenzen. Die Hautentzündungen treten vorwiegend am Hals, Rücken und Rumpf sowie an den Vorderseiten der Beine auf. Meist verkleben die Absonderungen aus den Hautflecken mit den angrenzenden Haaren.

Ein Hot Spot beim Hund entwickelt sich in der Regel schnell. Die Entzündung führt dazu, dass der Hund seine Haare an der betroffenen Stelle verliert. In der Regel tritt die Hautentzündung nur an einer Stelle des Körpers auf, eine weitere Ausbreitung ist jedoch möglich. Der Hund versucht, sich durch Lecken und Knabbern an den betroffenen Stellen Linderung zu verschaffen. Dieses Verhalten führt jedoch dazu, dass sich die Symptome der Hot Spots weiter verstärken.

Behandlung:

Zur Linderung eines Hot Spots beim Hund werden die betroffenen Haustellen zunächst rasiert und die Haut anschließend mit desinfizierenden und trocknenden Medikamenten behandelt. Um die Behandlung leichter durchführen zu können, erhält der Hund gegebenenfalls ein Beruhigungsmittel. Außerdem muss die Ursache des Juckreizes beseitigt werden. Um den Hund am weiteren Lecken der Hot Spots zu hindern, ist gegebenenfalls ein Halskragen nötig.

Nach der Behandlung kann der Hund wieder mit nach Hause genommen werden. Es ist jedoch erforderlich, die Hautentzündungen über mehrere Tage hinweg täglich zu desinfizieren. Darüber hinaus beschleunigen trocknende Medikamente, Kortison-haltige Cremes und sogenannte Adstringenzien die Heilung und kommen daher ebenfalls mehrere Tage lang zum Einsatz. Auch eine Kühlung der entzündeten Hautstellen mit kalten Umschlägen ist hilfreich. Unter Umständen verordnet der Tierarzt dem Hund mit Hot Spot zusätzlich Antibiotika gegen eine zusätzliche Infektion mit Bakterien.

Vorbeugen:

Um einem Hot Spot beim Hund vorzubeugen, ist es ratsam, das Fell des Tieres gut zu pflegen. Zudem empfiehlt es sich, das Fell regelmäßig nach Parasiten (z.B. Flöhen) abzusuchen und zu kontrollieren, ob sich Verletzungen auf der Haut des Hundes befinden.

Wann zum Tierarzt?


Da der Hund durch den Hot Spot Schmerzen hat und sein Allgemeinbefinden durch das ständige Lecken, Kratzen und Knabbern beeinträchtigt wird, ist es ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen. Erfolgt keine Behandlung des Hot Spots, ist eine weitere Ausbreitung möglich. Zudem ist es wichtig, dass der Tierarzt die Ursache für die Hautentzündung diagnostiziert und behandelt.


Quelle: http://www.tiermedizinportal.de
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